Wandern auf den Spuren von Max Wallraf
Oberstdorf
Clock
ab März
Mountain-range
395
Höhenmeter
Stopwatch
4:30 Std.
Danger
Schwierigkeitsgrad:
schwer

Was erwartet Dich?

Wallrafweg

Zu Beginn der facettenreichen Wanderung geht es über die Audi Arena hinauf zum Breitenberg. Von hier führt der Wallrafweg - dank dichtem Nadelwald oft angenehm schattig aber mit schönen Ausblicken auf das obere Illertal ebenso aussichtsreich - auf der Westseite des Rubihorns weiter bergauf. Seinen Namen verdankt der beliebte Wanderweg dem Reichtagspräsidenten und Oberbürgermeister von Köln Max Wallraf, der ein Stammgast in Oberstdorf war und zum Bau des Weges anregte.

Am Übergang vom Wander- ins Alpinnetz
An der Gaisalpe auf 1.149m Höhe angekommen, hat man sich das malerische Bergpanorama und den weitreichenden Ausblick ins Allgäu redlich verdient. Hier an einem Endpunkt des Wanderwegenetzes führen viele Bergpfade weiter hinauf ins alpine Wegenetz der Oberstdorfer Berge, die einen höheren Grad an Ausrüstung und Erfahrung erfordern. Vor allem die Bergtour vom Nebelhorn über die Gaisalpseen, die hier an der Gaisalpe ins Wanderwegenetz mündet, ist eine beliebte Tourenvariante.

Abwechslungsreiche Rückkehr

Nach Antritt des Rückweges geht es zunächst bis zur kleinen Gaisalpkapelle auf gleicher Strecke zurück. Anschließend stehen zwei Abstiegsvarianten zur Verfügung. Der Tobelweg ins Tal erfordert stabile Bergschuhe und Trittsicherheit, bietet dafür ein schönes Naturerlebnis in der tiefen Schlucht des wilden Gaisalpbaches. Die gut ausgebaute Fahrstraße bietet dagegen eine wesentlich bequemere und weniger anspruchsvolle Variante. Im Tal angekommen, geht es nun müheloser ein Stück weit entlang des Gaisalpbaches bis der Wanderweg auf sonnigen und aussichtsreichen Wiesenwegen über Rubi zurück nach Oberstdorf führt.

Bitte beachten
Im Bereich des Tobelweges ist aufgrund der lokalen Gegebenheiten nicht selten mit nassen Wegverhältnissen zu rechnen. Feste, knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle und Trittsicherheit sind für die Begehung erforderlich. Im Zweifel ist die umgekehrte Marschrichtung und der Aufstieg über das Tobel zu empfehlen.

Weitere Erlebnisse